Gesund wohnen: Ungiftige Oberflächen und Dichtstoffe

Gewähltes Thema: Ungiftige Oberflächenbehandlungen und Dichtstoffe für nachhaltiges Wohnen. Stell dir Räume vor, die nach Holz und frischer Luft riechen, nicht nach Lösungsmittel. Hier findest du Orientierung, Inspiration und praktische Wege, dein Zuhause schöner, langlebiger und spürbar gesünder zu gestalten. Teile deine Fragen und abonniere unsere Updates, wenn du gemeinsam mit uns an einer schadstoffarmen Wohnkultur bauen möchtest.

Was bedeutet „ungiftig“ wirklich?

Flüchtige organische Verbindungen (VOC) entweichen aus Lacken, Dichtstoffen und Klebern. Sie beeinflussen Geruch, Wohlbefinden und Konzentration. Achte auf niedrige TVOC-Werte, emissionsarme Rezepturen und klare Deklarationen, damit neue Oberflächen nicht Wochen, sondern nur Stunden wahrnehmbar ausdünsten.

Was bedeutet „ungiftig“ wirklich?

Der Blaue Engel, EU Ecolabel, Emicode EC1 Plus und Greenguard Gold helfen, besonders emissionsarme Produkte zu erkennen. Für Oberflächen in Kinderzimmern ist die Norm DIN EN 71-3 (Spielzeug) ein wertvoller Hinweis. Prüfe Datenblätter sorgfältig und frag beim Hersteller gezielt nach Konservierern oder Weichmachern.

Holz natürlich schützen: Öle, Wachse, Schellack

Leinöl dringt tief ein und betont die Maserung warm. Tungöl härtet besonders wasserresistent aus und vergilbt weniger. Beide Öle funktionieren ohne isocyanathaltige Härter. Dünn, in mehreren Schichten aufgetragen, bleiben sie reparabel und angenehm natürlich im Griff.
Kalkfarbe bindet CO2, ist von Natur aus alkalisch und hemmt Schimmel, ohne zusätzliche Biozide. Sie erzeugt eine pudrig-matte Oberfläche, die Licht weich reflektiert. Wichtig sind passende Untergründe, sorgfältige Grundierung und Ruhezeiten zwischen den Anstrichen.

Mineralische Wände: Kalk, Silikat und Lehm

Dichtstoffe ohne Schadstoffe: Fugen gesund gelöst

Hochwertige Hybrid-Dichtstoffe auf MS-Polymer-Basis kommen ohne Weichmacher aus, sind geruchsarm und häufig Emicode EC1 Plus zertifiziert. Sie haften gut auf vielen Untergründen und eignen sich für bewegliche Fugen im Innenraum, ohne deine Raumluft spürbar zu belasten.

Dichtstoffe ohne Schadstoffe: Fugen gesund gelöst

Neutralvernetzendes Silikon riecht kaum und ist ideal, wenn Acrylate oder Lösungsmittel vermieden werden sollen. In trockenen Innenräumen kannst du auf fungizidfreie Varianten setzen. Im Bad helfen sorgfältige Details und Lüftung, statt auf aggressive Biozide angewiesen zu sein.

Dichtstoffe ohne Schadstoffe: Fugen gesund gelöst

Acryl-Dichtstoffe sind wasserbasiert, überstreichbar und emissionsarm. Sie eignen sich für Anschlussfugen an Leisten und Wandanschlüsse. Achte auf konserviererarme Rezepturen und glätte mit leicht angefeuchtetem Finger, um eine dichte, gleichmäßige Oberfläche zu erzielen.

Anwendung, die wirklich hilft: Vorbereitung und Technik

Staub, Fett und alte, abblätternde Schichten verhindern Haftung. Sorgfältiges Schleifen, Entstauben und ein passender Primer entscheiden über das Resultat. Teste immer an unauffälliger Stelle, bevor du großflächig arbeitest – so vermeidest du Überraschungen.

Pflege und Reparatur: Langlebig statt neu

Kleine Kratzer verschwinden oft mit einem feinen Zwischenschliff und einem Tropfen Öl. Überschuss abnehmen, trocknen lassen, fertig. So bleibt die natürliche Haptik erhalten, ohne den Raum erneut wochenlang zu belasten.

Gesundheit messen: Luft, die aufatmen lässt

TVOC im Blick behalten

Einfache Sensoren zeigen dir Trends nach Renovierungen. Miss vor dem Auftrag, direkt danach und nach 24, 48 und 72 Stunden. Gute Lüftung, dünne Schichten und emissionsarme Produkte beschleunigen den Weg zurück zu neutralen Werten.
Corfurealties
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